Beim Baccarat handelt es sich um eines der bekanntesten Spiele in den Online-Casinos und terrestrischen Casinos. Dieses Kartenspiel zählt viele Anhänger weltweit und verdankt seine Bekanntheit auch der häufigen Medienpräsenz, wie beispielsweise in den James-Bond Streifen.

Sehen wir uns nun die Ursprünge und das Spielziel beim diesem Kartenspiel an.

Der Ursprung des Baccarat

Der Ursprung des Baccarat ist ein wenig umstritten. Für manche kommt das Spiel aus Italien, für andere aus Frankreich. Wie dem auch sei, es handelt sich jedenfalls um ein sehr antikes Spiel aus dem 15. Jahrhundert laut den gefundenen Manuskripten.

Der Name „Baccara“ kommt aus dem Italienischen und bedeutet soviel wie „Null“. Das stützt die Hypothese, dass das Spiel aus Italien stammt und vom „Tarrocchi“ Spiel inspiriert wurde. Dieses Spiel, das ursprünglich dem Adel des Mittelalters vorbehalten war, war damals als ein sehr elitäres Spiel bekannt. Auch in Frankreich versammelte das Spiel viele Aristokraten an den Tischen, die im Laufe der Zeit das Spiel einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machten, bis es schließlich in die Schweizer Casinos gelangte. Seit jener Zeit widmen sich alle Gesellschaftsschichten diesem Spiel und die Beliebtheit des Baccarat steigt rapide an. Von Italien nach Frankreich, von Frankreich nach Großbritannien: Baccarat durchquert Europa und kommt anschließend nach Amerika, wo das Spiel genauso erfolgreich ist wie auf dem alten Kontinent.

Heutzutage finden Sie Baccarat-Tische nicht nur in allen terrestrischen Casinos weltweit, sondern mit einer Internetverbindung auch in allen Online-Casinos.

Das Spielziel beim Baccarat

Die Besonderheit beim Baccarat besteht darin, dass Sie als Spieler darauf wetten können, dass Sie selbst oder die Bank gewinnen. Außerdem ist es möglich, dass mehrere Wetter an einem Tisch sitzen. Das Gewinnerblatt ist dann jenes, das der 9 am nächsten kommt, im Gegensatz zum Blackjack, bei dem es die 21 ist.

Eine Wette läuft folgendermaßen ab: Die Bank, die durch den Croupier vertreten wird, sagt die eingesetzte Spielsumme an. Der erste Spieler kann dieselbe oder eine geringere Summe wie der Bankier setzen. In diesem Fall kann der zweite Spieler den Unterschied zwischen dem Einsatz der Bank und dem Einsatz des Spielers decken, oder es dem Croupier gleichtun.

Nachdem die Wetten getätigt wurden, werden dem Spieler und der Bank jeweils zwei Karten ausgeteilt. Die Kartenwerte beim Baccarat sind speziell. Um das Spiel zu beherrschen, sollten Sie diese kennen:

  • 10, Bube, Dame, König = 0 Punkte
  • Ass = 1 Punkt
  • 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 = Zahlenwert

Auch die Kartenzähltechnik ist anders: wenn die Summe Ihrer Karte 10 ergibt oder diesen Wert überschreitet, müssen Sie 10 abziehen und erhalten so den Wert Ihres Blatts, beispielsweise 6 + 5 = 11 - 10 = 1 ; wenn Sie also eine 6 und eine 5 erhalten, hat Ihr Blatt einen Wert von 1.

Je nach Ergebnis der Bank und des Spielers können zusätzliche Karten gezogen werden (siehe detaillierte Spielregeln). Der Spieler der 9 oder einen möglichst nahen Wert an der 9 erzielt, gewinnt die Runde.

Ein exemplarischer Baccarat-Spieler

Der 1947 geborene Franck Scoblete gilt als einer der besten Baccarat-Spieler weltweit. Dieser leidenschaftliche Fan von Casinospielen widmete sich ausführlich dem Baccarat und schrieb ein Buch darüber, das für viele als die Bibel des Baccarat gilt.

Er wird von vielen Zeitschriften der Glücksspielbranche häufig als Experte zitiert und schreibt heute auch selbst Artikel für bekannte Zeitschriften.